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Vom Krieg zur Revolution: 100 Jahre Februarrevolution

Berlin, Freitag, 24. Februar, 19.00, Mehringhof, Versammlungsraum, Gneisenaustr. 2a

Dieses Jahr feiert die russische Revolution ihr 100-jähriges Jubiläum. Oft wird sie auf den „Oktober“ reduziert. Wir wollen in unserer Veranstaltung einen Rückblick geben, wie 1917 der Zar gestürzt wurde und die „Februarrevolution“ die Monarchie zerschlug.

Während der imperialistische Weltkrieg tobte, bildeten sich in Russland die Sowjets (Räte), die Soldaten, ArbeiterInnen und BäuerInnen organisierten sich zum Sturz des „Alleinherrschers“. Die „Provisorische Regierung“ bildete sich, bis zum Oktober vergingen knapp 8 Monate, in denen sich die Gesellschaft grundlegend änderte.

- Wie konnte eine Revolution während des Krieges siegreich sein?

- Welche Rückschlüsse auf Krise, Krieg und Revolution können wir heute daraus ziehen?

- Wie verteidigen wir die Errungenschaften der russischen Revolution heute?

Diese und andere Fragen wollen wir mit Euch diskutieren und laden Euch herzlich zu der Veranstaltung ein.

 

100 Jahre Roter Oktober

Veranstaltungsreihe der Gruppe ArbeiterInnenmacht Stuttgart

Vor hundert Jahren erschütterte die Revolution in Russland die ganze Welt. Aus der Verwüstung, dem Tod und Elend des Ersten Weltkrieges ergriffen die ArbeiterInnen, die Soldaten und die arme Landbevölkerung die Macht und verjagten nicht nur den Zaren und die anderen feudalen Parasiten, sondern auch die klägliche russische Bourgeoisie und legten den Grundstein für die Sowjetunion.

Nach deren Zerfall sprachen und sprechen die Prediger des Kapitalismus vom Ende des Kommunismus, des Sozialismus, usw. Aber ihr System kommt aus seiner weltweiten Krise, die seit 2008 offensichtlich geworden ist, nicht heraus. Es funktioniert nur dadurch, dass immer noch weniger Menschen immer noch mehr aus allen anderen herauspressen, dass der Lebensstandard für die Massen sinkt, dass Kriege und Umweltzerstörung zunehmen.

Was bietet uns in dieser Lage die Erfahrung der Russischen Revolution?

Dazu veranstalten wir eine Schulungsreihe, um eine Basis für eine fundierte Diskussion zu schaffen.

 

Donnerstag, 9.2., 19.00, Stadtteilzentrum Gasparitsch, Rotenbergstraße 125, 70190 Stuttgart

„OKTOBER“ Film von Sergej Eisenstejn und die Hintergründe seiner Entstehung

 

Donnerstag, 23.2., 19.00, Falkenbüro, Wagenburgstraße 77

Warum war die Oktoberrevolution möglich?

Russland war ein wirtschaftlich rückständiges Land. Hätte nicht erst der Kapitalismus aufgebaut werden müssen? Warum kamen Lenin (Imperialismus-Theorie) und Trotzki (Permanente Revolution) zu einem anderen Schluss?

 

Donnerstag, 9.3., 19.00, Falkenbüro Wagenburgstraße 77

Die Rolle der Frauen in der Revolution. Veranstaltung zum Internationalen Frauenkampftag

 

Donnerstag, 23.3. 19.00, Falkenbüro Wagenburgstraße 77

Warum war die Oktoberrevolution siegreich?

Mit den Sowjets (Räten) hatte das russische Proletariat sich Organe geschaffen, mit denen es seine Einheit  herstellen konnte im Kampf für die Eroberung der Macht und zum Aufbau eines neuen Staates. In welchem Verhältnis standen sie zur Partei und wie sah diese aus?

 

Donnerstag, 13.4., 19.00, Falkenbüro Wagenburgstraße 77

Entartung und Niederlage der Sowjetunion

Was waren die Erfolge und die Misserfolge  der Revolution? Worin lag ihr Scheitern begründet?

 

Donnerstag, 27.4., 19.00, Falkenbüro Wagenburgstraße 77

Die Bedeutung der Russischen Revolution für heute

Anmeldungen bitte an stuttgart@arbeitermacht.de, auch wegen ev. Terminverschiebungen.

 

 

 

Lese- und Diskussionskreis

Karl Marx, Das Kapital


Wer immer schon wissen wollte, was eigentlich Kapitalismus ist, welche Gesetzmäßigkeiten ihn bestimmen, was Kapital und Lohnarbeit ausmacht - der/die sollte am Lesekreis teilnehmen. Im Wintersemester 2016 wollen wir im Rahmen des Diskussionsforums “Ideen unter Feuer” den ersten Band des Kapitals lesen, diskutieren, erarbeiten - und zwar nicht in akademischer, sondern in kritischer Absicht. Es geht uns nicht nur darum, dieses System der Ausbeutung zu verstehen, sondern vor allem, warum und wie es revolutionär überwunden werden muss.

Der Lesekreis beginnt am Donnerstag, den 20. Oktober, und findet wöchentlich statt. Beginn: 18.00 Uhr

Ort: Berlin, Humboldt-Universität, Hegel-Bau, Dorotheenstraße 24, Raum 1.404

„Ideen unter Feuer“ wird von der Gruppe ArbeiterInnenmacht organisiert. Auf dem Forum wird kritisch über aktuelle sowie grundsätzliche Fragen der kapitalistischen Welt und revolutionärer Perspektiven diskutiert. In diesem Semester setzen wir uns wöchentlich mit dem Kapital von Karl Marx auseinandern. Die Veranstaltung ist offen für Studierende, SchülerInnen, LohnarbeiterInnen und sonstige Interessierte.

 

Labournet

Junge Welt

Stressfaktor (Berlin)

Inforiot (Brandenburg)