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Internationalismustage 2017

Imperialismus Krieg, Revolution?!

 

Berlin 31. März/1. April, Mehringhof, Gneisenaustraße 2a

Freitag, 31. März, 19.00 – 22.00

Samstag, 1. April 10.00 – 19.30

Das Jahr 2016 war ein Inbegriff der imperialistischen Krise. Der „Brexit“ und die EU-Krise, die Wahl von Trump, der blutige Fall von Aleppo, der Aufstieg der Rechten und RassistInnen weltweit verdeutlichen diese Entwicklung.

Das Jahr 2017 ist aber auch der 100. Jahrestag der Russischen Revolution, des „Roten Oktober“. Damals konnte das Proletariat während eines imperialistischen Krieges die Ketten des Zarismus und Kapitalismus zerschlagen, ein bis heute einmaliger Akt der Befreiung.

Die Internationalismustage schlagen thematisch eine Brücke von der russischen Revolution zur aktuellen Weltlage, wollen die Perspektiven internationalistischer und revolutionärer Politik mit anderen Organisationen und mit Euch diskutieren!

-Warum und in welchem Sinn sind die Lehren der Revolution von 1917 und die Politik der Bolschewiki ein wichtiger Bestandteil und Bezugspunkt von revolutionärer Politik heute?

- Was liegt der Krise und gleichzeitigen Abschottung der „Festung Europa“ zugrunde? Warum endete die syrische Revolution in einer Katastrophe? Warum führt Erdogan Krieg gegen die kurdische Bevölkerung? Was bedeutet der Sieg Trumps für den Klassenkampf in den USA und den Kampf um die Neuaufteilung der Welt?

- Wie mobilisieren wir als InternationalistInnen gegen den G20-Gipfel in Hamburg? Wie soll eine revolutionäre Politik im Jahre 2017 aussehen?

Wir freuen uns auf rege Teilnahme und Diskussion. Kommt zu den Internationalismustagen 2017 – gegen Imperialismus und Krieg, für die Revolution!

 

Freitag, 31. März, 19.00 – 22.00 Uhr

Die Aktualität der russischen Revolution

Tobi Hansen (Gruppe ArbeiterInnenmacht), Marcel Bois (Historiker, angefragt), Dr. Ljudmilla Bulawka /Soziologin, Moskau, Vereinigung „Alternativij“)

Samstag, 1. April

10.00 – 12.30

Frauen, Klassenkampf, Revolution – Lehren aus der Politik der Bolschewiki

J.K. Singh (ArbeiterInnenmacht/REVOLUTION)

Die Russische Revolution und das Regime Putin

Matthias Fritz (Betriebsrat, Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken); Meri Rubintschik (Journalistin, Vereinigung „Alternativij“)

Die Russische Revolution und die Politik der Bolschewiki

Michael Eff (Redaktion Revolutionärer Marxismus), Markus Lehner (Gruppe ArbeiterInnenmacht)

14.00 – 16.30

Festung Europa und der Kampf gegen Rassismus und Militarismus

REVOLUTION, Solidarische Jugendbewegung (angefragt), Kava Spartak (Afghanischer Verein YAAR Berlin

Pulverfass Naher Osten – Zuspitzung der Widersprüche der imperialistischen Ordnung

For Palestine , HDP Berlin, Martin Suchanek (Gruppe ArbeiterInnenmacht)

Donald Trump, der US-Imperialismus und der Kampf um die Neuaufteilung der Welt

Tobi Hansen (ArbeiterInnenmacht), Internationale Sozialistische Organisation (ISO)

17.00 – 19.30

G20 – Not Welcome!

Kampf gegen Imperialismus und Krieg – damals und heute

Podiumsdiskussion mit VertreterInnen von Gruppe ArbeiterInnenmacht, REVOLUTION, For Palestine, Internationale Sozialistische Organisation

 

 

 

Veranstaltungsreihe von ArbeiterInnenmacht und REVOLUTION zum Internationalen Frauentag

Frauenbefreiung, Islam und Rassismus

 

Der Rechtsruck der letzten Jahre trifft vor allem Geflüchtete und MigrantInnen. Drohende Massenabschiebungen, Gesetzesverschärfungen und Angriffe auf Unterkünfte sind die extremsten Formen des wachsenden Rassismus, von dem Frauen mehrfach und besonders stark betroffen sind. Hinzu kommt der anti-muslimische Rassismus, der sich in den letzten Jahren in den Köpfen eingenistet hat und als Rechtfertigung für Sondergesetze, Abschiebungen, Überwachung und innere Aufrüstung dient. Die brutalen Übergriffe der Kölner Silvesternacht 2015 oder Anschläge zeigten angeblich, dass „der“ Islam insgesamt eine besonders rückschrittliche Religion wäre.

Dabei wird unter dem Vorwand der Verteidigung der Frauenrechte rassistische Hetze verbreitetet. Muslima gelten als fast schon hörig, solange sie nicht mit ihrer Religion brechen oder wenn sie gar religiöse Kleidung tragen. Die Fähigkeit, selbst für ihre Befreiung zu kämpfen, für sich zu reden, wird ihnen praktisch abgesprochen.

Bei unserer Veranstaltung wollen wir uns mit dem Verhältnis von Frauenbefreiung, Islam (sowie religiösen Vorstellungen generell) und Rassismus beschäftigten und folgende Fragen diskutieren:

Was sind die Wurzeln für religiöse Vorstellungen? Welche Rolle spielt Religion in der Klassengesellschaft?

Warum und wie dient die anti-muslimische Hetze der rassistischen Ausgrenzung?

Wie kann der Kampf von Frauen für ihre Befreiung in muslimisch geprägten Gesellschaften und in den imperialistischen Zentren geführt werden?

 

Stuttgart, 2.03.2017 | 19:00 Uhr | Falkenbüro, Wagenburgstr. 77

Kassel, 6.03. | 19:00 Uhr | Schlachthof, Mombachstr. 10-12. Thema: Sexismus und Widerstand im Zeichen des Rechtsrucks

München, 8.03. | 19:00 Uhr | Kulturladen, Westend, Ligalzstr. 44

Dresden, 8.03. | 18:30 Uhr | Oschatzerstr. 26

Leipzig, 11.03. | 15:00 Uhr | Pöge-Haus, Hedwigstr. 20

Berlin, 15.03. | 19:30 Uhr | Mehringhof, Gneisenaustr. 2a

 

100 Jahre Roter Oktober

Veranstaltungsreihe der Gruppe ArbeiterInnenmacht Stuttgart

Vor hundert Jahren erschütterte die Revolution in Russland die ganze Welt. Aus der Verwüstung, dem Tod und Elend des Ersten Weltkrieges ergriffen die ArbeiterInnen, die Soldaten und die arme Landbevölkerung die Macht und verjagten nicht nur den Zaren und die anderen feudalen Parasiten, sondern auch die klägliche russische Bourgeoisie und legten den Grundstein für die Sowjetunion.

Nach deren Zerfall sprachen und sprechen die Prediger des Kapitalismus vom Ende des Kommunismus, des Sozialismus, usw. Aber ihr System kommt aus seiner weltweiten Krise, die seit 2008 offensichtlich geworden ist, nicht heraus. Es funktioniert nur dadurch, dass immer noch weniger Menschen immer noch mehr aus allen anderen herauspressen, dass der Lebensstandard für die Massen sinkt, dass Kriege und Umweltzerstörung zunehmen.

Was bietet uns in dieser Lage die Erfahrung der Russischen Revolution?

Dazu veranstalten wir eine Schulungsreihe, um eine Basis für eine fundierte Diskussion zu schaffen.

 

Donnerstag, 9.2., 19.00, Stadtteilzentrum Gasparitsch, Rotenbergstraße 125, 70190 Stuttgart

„OKTOBER“ Film von Sergej Eisenstejn und die Hintergründe seiner Entstehung

 

Donnerstag, 23.2., 19.00, Falkenbüro, Wagenburgstraße 77

Warum war die Oktoberrevolution möglich?

Russland war ein wirtschaftlich rückständiges Land. Hätte nicht erst der Kapitalismus aufgebaut werden müssen? Warum kamen Lenin (Imperialismus-Theorie) und Trotzki (Permanente Revolution) zu einem anderen Schluss?

 

Donnerstag, 9.3., 19.00, Falkenbüro Wagenburgstraße 77

Die Rolle der Frauen in der Revolution. Veranstaltung zum Internationalen Frauenkampftag

 

Donnerstag, 23.3. 19.00, Falkenbüro Wagenburgstraße 77

Warum war die Oktoberrevolution siegreich?

Mit den Sowjets (Räten) hatte das russische Proletariat sich Organe geschaffen, mit denen es seine Einheit  herstellen konnte im Kampf für die Eroberung der Macht und zum Aufbau eines neuen Staates. In welchem Verhältnis standen sie zur Partei und wie sah diese aus?

 

Donnerstag, 13.4., 19.00, Falkenbüro Wagenburgstraße 77

Entartung und Niederlage der Sowjetunion

Was waren die Erfolge und die Misserfolge  der Revolution? Worin lag ihr Scheitern begründet?

 

Donnerstag, 27.4., 19.00, Falkenbüro Wagenburgstraße 77

Die Bedeutung der Russischen Revolution für heute

Anmeldungen bitte an stuttgart@arbeitermacht.de, auch wegen ev. Terminverschiebungen.

 

 

 

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